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Fernwettkampf

Bewerb über mehrere Wertungsrunden, die von allen Teilnehmern an ihrem Heimatschießstand geschossen werden (?fern vom Gegner?), wofür in der Regel je 2 bis 3 Wochen Zeit ist (je nach Bewerb).

Die bereits im Verein ausgewerteten Ergebnisse (bzw. die beschossenen Scheiben der Teilnehmer, je nach Bewerb) werden an einen neutralen Wettkampfkoordinator gesandt. Dieser erstellt Tabellen und Ergebnislisten, welche zurück an die Teilnehmer gehen. Der Wettkampfkoordinator hat das Recht, Scheiben zur Nachkontrolle anzufordern (falls er diese nicht schon hat).

Direktwettkampf

Bewerb über eine oder mehrere Wertungsrunden, die jeweils von allen Teilnehmern an einem Tag, an einem bestimmten Schießstand geschossen werden. Die Gegner im Bewerb treffen sozusagen ?direkt? aufeinander.

Die Scheiben werden vom Wettkampfkoordinator sofort ausgewertet, die Tagesergebnisse können daher unmittelbar verglichen werden. Die aktualisierten Tabellen gehen schriftlich an die teilnehmenden Vereine.

Bei Bewerben auf Bezirksebene ist normalerweise jeder teilnehmende Verein einmal Veranstalter einer Wertungsrunde.
Auf Landesebene werden die einzelnen Runden üblicherweise nur an Vereine mit entsprechend großen Schießständen vergeben, da sonst, aufgrund der höheren Teilnehmerzahlen, eine zügige Abwicklung der Bewerbe nicht möglich wäre.


Einzelwertung:

Die Wertung der Einzelergebnisse erfolgt üblicherweise in den festgelegten Wettkampfklassen, welche nach Alter und Geschlecht gestaffelt sind:

Jugend I (- männlich; - weiblich): bis 13; Jugend II (m, w): bis 14;
Jungschützen (m, w): bis 17; Junioren (m, w): bis 21; Männer, Frauen: bis 45; Senioren I: bis 60; Senioren II: bis 70; Senioren III: über 70.

Klassenübergreifende Wertungen sind möglich.


Mannschaftswertung:

Jeweils 3 Schützen, deren Einzelergebnisse addiert werden, können zu einer Mannschaft zusammengefasst werden.

Dafür gibt es 2 Möglichkeiten (je nachdem, wie der Bewerb ausgeschrieben wurde):

a. Bekanntgabe der Schützen im Zuge der Anmeldung im
vorhinein.

b. Automatische Zusammenfassung der 3 besten Schützen
eines Vereines zur Mannschaft 1, der nächsten 3 zur
Mannschaft 2 usw., jeweils nach dem Bewerb oder einer
Wertungsrunde.

Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile und kommen je nach Ausschreibung in verschiedenen Bewerben zur Anwendung.

Bsp.: Variante b. ist flexibler, weil bei kurzfristiger Absage eines Schützen nicht umdisponiert werden muss oder die Mannschaft gar chancenlos wird, weil nur 2 Ergebnisse vorliegen. Dafür sind wiederum stärkere und größere Vereine bevorzugt, da immer die 3 besten die 1. Mannschaft stellen und daher keine taktischen Entscheidungen bei der Aufstellung getroffen werden müssen.

Es sind sowohl ?geschlechterreine?, als auch ?gemischte? Mannschaften möglich, ebenso wie alterklassenübergreifende Zusammenfassung der Schützen. Dies wird ? wie immer ? bereits in der Ausschreibung eines Bewerbes festgelegt.

Wettkampfprogramme:

Das Standardwettkampfprogramm umfasst 40 Schuss und ist in 75 Minuten zu absolvieren. In den Altersklassen ?Junioren männlich? und ?Männer? sind auch 60 Schuss Programme (105 Minuten) möglich.

DWK, welche am gleichen Tag entschieden werden (z.B. Landes- oder Bezirksmeisterschaften), können mit einem Finale abgeschlossen werden.

Hierbei absolvieren die besten 8 Schützen des Grunddurchganges zusätzliche 10 Schuss, welche nebeneinander stehend, auf Kommando abzugeben sind. Jeder Finalschuss wird sofort ausgewertet (auf Zehntelringe genau) und laut verlesen.

Dem Publikum ist es somit möglich, den aktuellen Zwischenstand mitzuverfolgen.


Der Sieger des Bewerbes ist schlussendlich jener Schütze, der die höchste Gesamtringzahl aus Grunddurchgang und Finalrunde erreicht hat.